Innovation

INNOVATION. LEIDENSCHAFT. DIGITAL WORLD. WOW WORLD

Quelle: Gisi Roger Eric, Digitale Schweiz (freie Gedanken, Basis Tom Peters)

DAS ENDE DER ENTFERNUNG. Das globale Dorf ist noch zu gross. Wie wär’s mit globaler Strasse? Noch besser wäre globales Geschäftszentrum. In der Wirtschaft geht es um Spitzenleistungen, nicht um Kostenminimierung. Die Digitalisierung ermölicht beides.

WERTSCHÖPFUNG ERWÄCHST AUS PROFESSIONELLEN DIENSTLEISTUNGEN. Machen Sie jede Ihrer Abteilungen zum lebendigen Zentrum gesammelten Wissenkapitals (Knowledge Management)… nicht zur Quelle bürokratischer Langeweile.

Das grosse Paradox. Trotz Intrantet, Internet, Digitalisierung in der Transformation und in virtuellen Organisationen; sind es wohl 5 bis vielleicht 7 % Technik und 95 % sind Changes von Einstellung, von MindSet die für den Erfolg verantwortlich sind.

Die neue Lust am Produkt. Fast alles funktioniert. Qualität allein ist nicht mehr der Vorteil der er war. Schaffen Sie unverwechselbare begehrte Produkte und Dienstleistungen – Nicht Massenware! Wow-Momente.

Selbstverantwortung. Den Sinn der eigenen Arbeit erkennen. Übernehmen Sie unmittelbar Verantwortung! Fördern Sie Sinnhaftigkeit in ausserordentlichem Masse.

Integration von Kunden und Lieferanten in die eigene (echte und virtuelle) Organisation. Willkommen bei den Organisationen ohne Mitarbeiter (aber auch mit Mitarbeiter; ja, die Welten sind längst nicht mehr nur schwarz und weiss), bei Organisationen ohne Grenzen, bei Organisationen, die so eng mit Kunden und Lieferanten verflochten sind, dass „sie“ und „wir“ nicht mehr zu unterscheiden sind. Auch hier – Prozesse vor Technik. Und die heutigen Machbarkeiten der Technik werden es sowieso richten. Nicht aber vor Ihrem Change.

Auf kleine Dinge kommt es an. Gestern Preis. Heute Qualität. Und morgen: Design! The future company. ist Unternehmensfitness und Zukunftsfähigkeit; sind Sie dafür gerüstet?

Love all, serve all. Vergessen Sie Kundenservice. Stellen Sie gleichdenkende, leidenschaftlich kundenorientierte Leute ein, und bezahlen und fördern Sie sie entsprechend! Machen Sie Kunden zu Eigentümern Ihrer Organisation, Ihrer Dienstleistungen, Ihrer Produkte.

Leidenschaft – erfordert: Obsession, Begeisterung, Konzentration, Menschen, Wahrheit, Spitzenleute und grosses Engagement. Arbeiten wir zusammen an folgenden Herausforderungen:

  • Das Ende der Entfernung und trotzdem noch zu wenig Kundennähe.
  • Zerstörung ist Cool aber nur entlang der neuen Kundenbedürfnisse.
  • Wir können nicht mehr ohne Radiergummi; sprich Delete-Taste leben.
  • Alle sind wir Michelangelos; Kreativität erfordert Professionalität.
  • Wertschöpfung erwächst aus Professionellen Dienstleistungen. Bitte mit Zusatznutzen.
  • Das System ist die Lösung – neue Wertschöpfungsketten erobern Kunden und Märkte (längst nicht nur Alibaba).
  • Die neue Lust am Produkt. Sie fordert Zusatznutzen.
  • Werden Sie Experte für Talente und fördern Sie mehr Frauen.

Innovation und Change Management – Innovationsmanagement, Weiterbildung, Beratung, Training

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Innovation

Prof. Dr. Fredmund Malik

Wirksame Innovation ist ein Langstreckenlauf, eine Ausdauerdisziplin, bei der es auf die Kräfte in der zweiten Hälfte ankommt.

Innovation und Kunden

«Auf dem schwierigsten Weg können wir am Meisten lernen.» Claude Nicollier, Schweizer Astrophysiker und Astronaut.

Ohne Claude Nicollier gäbe es kein «Freude herrscht». Als Bundesrat Adolf Ogi am 7. August via Houston dem ersten Schweizer im Weltall gratulierte, rief er: «Bonjour, Claude Nicollier, c’est Adolf Ogi. Grüesschen Gott, Freude herrscht!»

Der am 2. September 1944 in Vevey geborene Claude Nicollier erfüllte für die NASA beziehungsweise die ESA im Weltall vier Missionen während insgesamt 42 Tagen, 12 Stunden, 4 Minuten und 44 Se­kun­den: 1992 Atlantis, 1993 Endeavour, 1996 Columbia und Discovery. Das Schweizer Milizsystem hatte es ihm ermöglicht, seine beiden Bubenträume, Pilot und Astrophysiker zu werden, zu realisieren. 1970 konnte er an der Universität Lausanne das Lizenziat für Physik erwerben, 1975 in Genf das Nachdiplomstudium in Astrophysik abschliessen. 1966 wurde Nicollier Militärpilot (Hunter, Tiger), 1974 Linienpilot und 1988 (seit 1980 lebt er in Houston) Testpilot.

Ein Unternehmen kann sich niemals aus der und über die Schaffung von Arbeit und Arbeitsplätzen legiti­mieren, sondern nur über seine Leistung für den Kunden. Wenn es keine Leistung mehr erbringt, keine Kunden mehr hat und keinen Nutzen mehr generiert, ist es illegitim, weil es nur noch Ressourcen ver­schwendet und ökonomischen Schaden anrichtet. Nun kann die Forderung nach Schaffung von Arbeit und Arbeitsplätzen aber auch anders verstanden werden: Unternehmen sollen sich nicht vorwiegend mit dem Abbau von Arbeitsplätzen befassen, sondern eher mit der Frage, wie vorhandene Ressourcen, und dazu gehört auch die Arbeit, bestmöglich genutzt werden können. Diese Forderung ist berechtigt, denn sie richtet den Blick auf die Innovation. Aber auch hier die Frage: Innovation für wen und wozu? Innovation, um Arbeitsplätze zu schaffen, mag ein gesellschaftliches Anliegen sein, es ist aber kein unternehmerisches. Innovation, um Kunden zu schaffen, muss die Forderung lauten – und als Folge davon kann es auch zu neuen Arbeitsplätzen kommen.

Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Alles, was automatisiert werden kann, wird in den nächsten Jahren automatisiert; alles, was elektronifiziert werden kann, wird elektronifiziert. Alles, was man weglassen kann, wird weggelassen; und alles was man «outsourcen» kann, wird «outgesourct».

Im Zuge dieser Entwicklung ändern sich Transportmodalitäten und Distributionsformen radikal. Die gesamte Logistik ist weltweit in Reorganisation. Als Folge davon fallen ganze Ebenen oder Stufen der bisherigen Warenverteilsysteme weg, verschieben sich Umschlagplätze und Warenströme. Rohstoffe werden in der neuen Wirtschaft kaum noch eine wesentliche Rolle spielen. Was wirklich knapp sein wird, ist ein ganz anderer «Rohstoff», nämlich das Wissen.

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Innovation aus Leidenschaft

Ohne Wandel kein Wachstum – Wer abbaut verliert.

In diesem Abschnitt nehmen wir Sie mit auf eine Reise zu Tom Peters. Er ist seine eigene Leidenschaft, seine leidenschaftliche Energie und er ergreift jede Chance. Es tut ihm weh, wenn er Mittelmässigkeit erleben muss, er jubelt, wenn er Innovation sieht. Tom Peters nutzt die Macht zur Umgestaltung der Wirtschaftswelt. Er ist ständig auf der Suche nach etwas noch Besserem, nach «WOW». Niemand steht Tom Peters kritischer gegenüber, als er selbst. Die Erfahrungen von Tom Peters ergänzen – ja beweisen sogar in hervorragender Weise die Theorie und Lehre eines innovativen und konsequenten Dienstleistungs­managements. Vielleicht haben Sie auch eher das Gefühl, auf einer Zeitreise in eine ferne Zukunft zu sein. Dann empfehlen wir Ihnen dringend, Ihre Geschäftsumgebung zu analysieren. Bereits einige kleine Vorsätze könnten vielleicht genügen, um Ihr direktes Umfeld positiv zu beeinflussen und – zugegeben – vielleicht auch in Staunen zu versetzen. Versuchen Sie es einfach. Wir sind überzeugt, es wird Ihnen gelingen.

WOW – eine Vorbemerkung

Das Ende der Entfernung. Das globale Dorf ist noch zu gross. Wie wär’s mit globaler Strasse? Noch besser wäre globales Geschäftszentrum. In der Wirtschaft geht es um Spitzenleistungen, nicht um Kosten­minimierung. Wertschöpfung erwächst aus professionellen Dienstleistungen. Machen Sie jede Ihrer Abtei­lungen zum lebendigen Zentrum gesammelten Wissenskapitals, nicht zur Quelle bürokratischer Langeweile. Das grosse Paradox – Trotz Intranet, Internet und virtuellen Organisationen macht die Technik sind nur einige Prozentpunkte aus, die Einstellung ist der alles entscheidende Faktor auf dem Weg zum Erfolg.

Die neue Lust am Produkt, an der Dienstleistung. Qualität allein ist auch nicht alles. Schaffen Sie unverwechselbare, begehrte Produkte und Dienstleistungen statt Massenware!

Selbstverantwortung, den Sinn der eigenen Arbeit erkennen. Übernehmen Sie unmittelbar Verant­wortung! Es geht um die Integration von Kunden und Lieferanten in die eigene Organisation – Willkommen bei den Organisationen ohne Mitarbeiter, bei Organisationen ohne Grenzen, bei Organisationen, die so eng mit Kunden und Lieferanten verflochten sind, dass «sie» und «wir» nicht mehr zu unterscheiden sind. Auf kleine Dinge kommt es an: gestern Preis, heute Qualität. Und morgen: Design!

Love all, serve all. Vergessen Sie den klassischen Kundenservice. Stellen Sie gleichdenkende, leiden­schaftlich kundenorientierte Leute ein und bezahlen und fördern sie entsprechend! Machen Sie Kunden zu Eigentümern. Leidenschaft erfordert Obsession, Begeisterung, Konzentration, Menschen, Wahrheit.

Abbau verhindert Ihren Erfolg – Vergessen Sie Altes

Wir können nicht weiter Kosten senken und gleichzeitig wachsen. Schrittweiser Zuwachs ist der schlimmste Feind der Innovation. Bei Aufkäufen geht es darum, Marktanteile zu erwerben. Unsere Aufgabe ist aber, neue Märkte zu schaffen. Das ist etwas ganz anderes. Die Fusionen von heute sind die Spin-Offs von morgen. Es ist einfacher, eine Organisation zu liquidieren, als sie zu ändern. Kaufen Sie heisses Talent ein!

Das Problem besteht nicht darin, neue innovative Gedanken in Ihren Kopf hinein zu bekommen, sondern darin, die alten wieder loszuwerden. Innovation heisst auch strategisches Vergessen. Die Erfolgs­geheimnisse von Silicon Valley: Misserfolge tolerieren – Verrat tolerieren – Risikofreude – Bereitschaft zur Reinvestition und Begeisterung für jeden Wandel – Beförderung auf Leistungsbasis – Produktebesessenheit – Offenheit zur Zusammenarbeit – Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt – Jeder kann mitspielen. Vergessen Sie Ihr Zögern. Aus Hockey und Fussball wissen wir, man vergibt 100 Prozent der Schüsse, die man nicht abfeuert. Vergessen Sie die Fehlschläge: In diesem Unternehmen werden Sie entlassen, wenn Sie keine Fehler machen. Das SNS-System: Scheitern – Neustart – Schnell. Vergessen Sie den Konsens. «Wenn Sie zwei Leute haben, die das gleiche denken, feuern Sie einen der beiden. Wozu brauchen Sie unnötige Wiederholungen!» Ein dreifach Hoch auf die, die anderer Meinung sind als Sie. Vergessen Sie richtig und falsch. Die grosse Gefahr ist immer, dass erfolgreiche Unternehmen arrogant werden. Sie glauben, alle richtigen Antworten zu kennen, was gar nicht sein kann, weil es keine richtigen Antworten gibt. Wenn Sie sich mit moderner Kunst befassen, werden Sie sehr schnell lernen, dass es beliebig viele Antworten gibt, und manche davon sind – auch für Sie – gleichzeitig richtig und falsch.

Was wirklich zählt – entscheiden Sie selbst

Im Geschäftsleben sollte es um nichts anderes gehen als um Dienstleistung, Wachstum und Innovation. Die tägliche Arbeit sollte wichtig sein! Auch dort sollte nichts wichtiger sein als Fürsorge, Aufmerksamkeit und die Entwicklung von Potentialen (Ihres, meines, das unserer Kollegen und das unserer Kunden). Es ist oberste Pflicht eines jeden Vorgesetzten, dafür zu sorgen, dass alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihren Kindern, Ehepartnern und anderen ihnen wichtigen Menschen stolz von ihrer täglichen Arbeit erzählen können. Vertrauen entsteht letztlich dann, wenn Führungskräfte ihren Mitarbeitern Respekt erweisen. Das Beste, was eine Führungskraft – für ein grossartiges Team – tun kann, ist, es seine eigene Grösse entdecken zu lassen. Wenn Sie nicht erklären können, was Sie konkret zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen, sind Sie draussen. Machen Sie aus jedem Tag das Beste – Trotzen Sie dem Alltagstrott – Wenn Sie nicht an Ihrem idealen Tag arbeiten, Arbeiten Sie an dem eines Andern. Entscheiden Sie selbst, das ist Ihr Leben! Sie haben die Wahl! Sie sind verantwortlich! Niemand sonst! Eine Wahl zu treffen, ist das Gebot der Stunde und das Gesetz für das neue Jahrtausend. Autorität ist (beinahe) alles, was zählt. Sie entsteht im Kopf. Wie viel formale Autorität besass Mahatma Gandhi?

Verantwortung ist (beinahe) alles was zählt. Selbstmotivation ist (beinahe) alles was zählt. Die einzige Motivation, über die es sich überhaupt lohnt zu sprechen, ist die Selbstmotivation. Beklagen Sie sich nicht länger über Ihr Leben. Die neuen Angestellten sind (beinahe) alles was zählt. Die Marke ist (beinahe) alles was zählt. Und – wie unterscheiden Sie sich von der Masse? Indem Sie an Ihrem Markenpotential arbeiten und sich ganz entschieden auf die Steigerung Ihres Markenpotentials konzen­trieren. Sie sind (beinahe) alles was zählt.

Alle Wertschöpfung erwächst aus professionellen Dienstleistungen – Das Leben ist Kundenservice. Punkt.

Jedes Wachstum wird aus wissensgestützten Dienstleistungen hervorgehen. Alle Elemente der Wert­schöpfungs­kette sind Dienstleistungen. Alle Dienstleistungen können nach draussen vergeben werden. Wir verschenken so viele Wettbewerbspunkte, wie eine Dienstleistung vom höchsten Weltniveau abweicht. Machen Sie Ihre Abteilung zu einem professionellen Dienstleister. «Denken Sie Unternehmen» – Sie sind jetzt nicht mehr Manager im Einkauf. Sie sind de facto zum Managementpartner des Unternehmens «Ein­kauf» geworden, einem wahren Dienstleistungsunternehmen. «Denken Sie Kunde» – Professio­nelle Dienst­leistungsunternehmen leben und atmen für ihre Kunden.

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Das Management von Innovationen

In den nächsten Jahren werden sämtliche Unternehmen, die Wirtschaft und alle Organisationen der Gesell­schaft ein nie zuvor gekanntes Mass an Innovation zu bewältigen haben. Innovation wird für Führungskräfte zur täglichen Aufgabe gehören, gleichgültig auf welcher Ebene einer Organisation sie sich befinden und in welcher Phase ihrer Laufbahn. Innovation wird zur Routine werden müssen. Gutes Innovationsmanagement hat fast gar nichts mit Visionen, Kreativität oder Pioniergeist zu tun. Viel zu wenig Manager wissen, dass es ein Handwerk des Innovierens und des Wandels gibt, dass man heute sehr genau weiss, wie man ein neues Geschäft anlegen muss, damit es später profitabel ist, und worauf man achten muss, um Innovations­mög­lichkeiten zu entdecken. Besuchen Sie jeden einzelnen Kunden, jede Abteilung, etc. Setzen Sie einen Dialog in Gang. Untersuchen Sie, was in der Vergangenheit geleistet wurde und überprüfen Sie die Ergebnisse. Hat Ihre Arbeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen? War Ihre Arbeit heute professionell? Machen Sie jede Aufgabe zu einem Projekt – Das Leben in einer professionellen Dienstleistungsfirma dreht sich um die Entwicklung und Durchführung von Projekten. Erstellen Sie eine «aktuelle Projektliste» – Veröffentlichen Sie diese, überall wo Sie nur können. Führen Sie wöchentlich eine Überprüfung der aktuellen Projekte durch.

Geben Sie die angestrebten Zwischen- und Endergebnisse durch. Bewerten Sie jedes Projekt quantitativ nach seinem Begeisterungspotential… seiner Dringlichkeit… und seinem Veränderungspotential. Arbeiten Sie eng mit dem Kunden zusammen. Denken Sie Portfolioqualität. Die professionelle Dienstleistungsfirma ist identisch mit ihrem Projekt- und Dienstleistungsportfolio. Tun Sie, was die Situation erfordert. Bei Projekten geht es um das Endergebnis… darum, Dinge zu erledigen. Das Projektteam ist das Herz und die Seele der professionellen Dienstleistungsorganisation. Es ist die heilige Pflicht, einem Projektteam, das in der Klemme steckt, auszuhelfen. Punkt. Geben Sie Ihr Können an die Kunden weiter – Spitzenleistungen bedeuten, etwas Bleibendes zu hinterlassen. «Schenken Sie einem Menschen einen Fisch und Sie geben ihm Nahrung für einen Tag. Lehren Sie diesen Menschen das Fischen, und Sie geben ihm Nahrung für sein ganzes Leben.»

Integrieren Sie Ihre Kunden in jedes Projektteam. Der Weg zu einer Lösung (durch den Kunden zu erfahren) ist ebenso wichtig wie die Lösung selbst. Ziehen Sie externe Berater hinzu. Bauen Sie eine Consulting-Organisation. Nehmen Sie den besten Rat ungeniert in Anspruch. Denken Sie Marketing – Marketing ist Projektentwicklung, Marketing ist Beziehungsmanagement, Marketing ist Mut, sich für eine einfache Lösung zu entscheiden. Marketing ist Aufbau einer Reputation – Fangen Sie bei den Mitarbeitern in Ihrer Abteilung an. Denken Sie «Marketing». Denken Sie Forschung und Entwicklung – Dafür ist jeder zuständig. Nutzen Sie Ihre «Aktuelle Projektliste» als F&E-Testbereich – Entwickeln Sie Projekte, die Ihnen die Möglichkeit geben, effektive Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu leisten, während Sie an ihnen arbeiten.

Investieren Sie einen Grossteil Ihres Bruttoerlöses in die Entwicklung von Wissen. Initialisieren Sie einen systematischen Prozess zur Sammlung von Wissen. Benützen Sie dazu auch Ihr persönliches Netzwerk. Führen Sie klare, konkrete Incentives für das Einbringen und den Austausch von Wissen ein. Selbst wenn dies gerade vom aktuellen Projekt ablenkt. Schulen Sie unbedingt Ihr Team – auch die Besten – in Dienst­leistungs- und Projektmanagement, nicht einmal, immer, laufend. Trainieren! Trainieren! Trainieren! Das Projekt sind wir… Das Projekttraining sind wir. Legen Sie die Schwerpunkte auf das Projektmanagement und die Projektteilnahme. Üben Sie die Projektentwicklung. Jeder soll in die Lage versetzt werden, noch aus der albernsten Aufgabe ein Projekt mit Veränderungspotential zu machen. Üben Sie Problemlösungen. Durch die Entwicklung eines spezifischen Ansatzes (Projektframework) bieten sich ungeahnte Möglichkeiten. Üben Sie die Implementierung. Die Implementierung muss bei Ihnen – als professionelle Dienstleistungsfirma – zuoberst auf der Tagesordnung stehen… immer. Trainieren Sie den Kundenkontakt und die Kunden­entwicklung. Forcieren Sie das Dienstleistungsmarketing. Machen Sie mit dem Kunden gemeinsam die Problem­analyse und die Implementation. Herausforderung – Herausforderung. Herausforderung! Professio­nelle Dienstleistungsunternehmen sind ihr eigenes Talent. Die Menschen sind alles. Nichts anderes zählt. Bewerten Sie Talent rigoros – nach jedem Projekt. Nach oben oder raus, entweder überleben und sich weiterentwickeln … oder … fort mit Ihnen! Seien Sie grossartig.

Wir können es uns nicht leisten, untätigen Leuten Gehalt zu zahlen. Wenn Sie nicht entschlossen sind – und zwar um jeden Preis entschlossen, sich von der Masse abzuheben, sind Sie schnell vergessen. «Wenn Sie nicht ganz genau erklären können, was Sie zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen, … sind Sie draussen. Denken Sie Wow! Es gibt keinen (absolut keinen) Grund, warum professionelle Dienstleister nicht… ganz selbstverständlich….. Wow-Unternehmen sein können.

Eine grosse Organisation…. ohne feste Mitarbeiter…. kein Luftschloss – Organisationen lösen sich auf.
Projektierung – Professionalisierung – Provokation – Partnerschaft – Performance. Die Grundannahme: Ungeachtet der Art, Komplexität, Einzigartigkeit des Problems, jedes Problems, befinden sich die besten Ressourcen… auf Erden… im unternehmenseigenen 14., 26., 17., 5. Stock. Unglaubliche Arroganz! Das heisst… die Logik vergangener Tage lautete: Um eine Ressource nutzen zu können, musste man sie besitzen (die entsprechende Person auf der Gehaltsliste… und im eigenen Gebäude sitzen haben). Nach neuer Logik wären sie ein verdammter Narr, wenn Sie diese besässen. Zugriff auf die besten Ressourcen haben….. von überallher … und sofort …. nur darum geht es. Wie sieht denn eine Organisation heute aus? Ich – Ich – Ich bin eine!

Es geht nicht um Computer … es geht um die Beziehung zwischen den Menschen.

Wer führt das Unternehmen? Ihr Kunde – Der WOW-Effekt und das «Elektronische Geschäft» – Sie können auch E-Business verstehen.

Werden Sie Experte für Talent. Gedanken für Ihre HRM-Abteilung. Lassen Sie sich nicht beirren. Fordern Sie es einfach!

Achten Sie auf die Grundeinstellung, schulen Sie Fähigkeiten. Erstens, was man weiss, verändert sich, aber nicht, wer man ist. Zweitens, was man nicht sucht, wird man nicht finden. Drittens, Menschen kann man am besten beurteilen, wenn man sie bei der Arbeit beobachtet. Viertens, Menschen, die sich nicht bewerben, kann man auch nicht einstellen. Zur Arbeit Folgendes: Gute Leute zusammenzubringen, um Grossartiges zu erreichen – gleich Leben (Arbeiten) mit Stil: Verlangen Sie in Ihren Stellenanzeigen: Leidenschaft, Flexibili­tät, Begeisterung und Abenteuerlust – versuchen Sie es! Es funktioniert. Oder weiter: Welche Diplome Sie auch haben; Wir suchen das Leuchten in Ihren Augen, denn wir sind Experten für Talente. Achten Sie auf Intelligenz jeglicher Art und trainieren Sie alle nötigen Kenntnisse: Logisch-mathematische Intelligenz, sprachliche Intelligenz, räumliche Intelligenz, kinesische Intelligenz, musikalische Intelligenz und soziale Intelligenz. Erfinden Sie Querdenker; zwingen Sie sich und die Leute, ganz massiv, etwas (ganz) anderes zu tun. Reorganisieren Sie, um der Reorganisation willen; ständige Erneuerung ist Aufgabe Nummer EINS. Gehen Sie seitwärts; mit dem Aufstieg ist die Übernahme einer wirklich faszinierenden Aufgabe gemeint. Bewerten Sie nach dem Erfolg der Erneuerung; was gemessen wird, wird auch erledigt. Bewerten Sie laufend persönliche Markenpotentiale(auch Ihres). Steigen Sie auf… oder aus; entweder man wird besser… oder man ist draussen. Suchen Sie Kreative; suchen Sie nach faszinierenden neuen Talenten. Starten Sie irre komische spontane Aktionen; schlagen Sie den Gong. Rennen Sie ein zweimal um den Block. Ergreifen Sie jede Gelegenheit, etwas Spontanes zu tun um – wieder und wieder aus dem alten Trott auszubrechen. Schaffen Sie anregende Atmosphäre; schicken Sie Leute (Talente) auch einmal in die Wüste… allerdings mit dem Auftrag einen Brunnen zu bauen.

Love all, serve all – Das Leben ist Kundenservice und «Magische Momente»

Grossartiger Service ist die grösste Innovation – warum gibt es denn nicht mehr Servicefanatiker in den Unternehmungen?

Eindrucksvoller Service gilt nach wie vor als «bestgehütetes Geheimnis». Provozieren Sie Magische Momente. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter auf «Magische Momente». Bezahlen Sie Ihre Mitarbeiter nach Magischen Momenten. Machen Sie Magische Momente ausdrücklich zum Bestanteil Ihrer Unternehmens­kultur. Schreiben Sie meinetwegen 1000-mal: Ich arbeite mit Magischen Momenten, meine Abteilung erzeugt Magische Momente, meine Firma lobt Magische Momente. Service with Soul.

«Worauf wir achten, ist … zuhören, kümmern, lächeln, Danke sagen, menschliche Wärme vermitteln.» Magical Moments, Moments of Truth, Director of First Impressions, Captain Wow! Director of Brilliant Comebacks, Director of Electronic Customer – Experiences, Director of Customer Intimacy, Director of Customer Community, Director of Customer, Director for Ownership Experience and Director for After-sales Experience.

Wir wollen leben, intensiv und laut. Leidenschaft braucht Leidenschaft. Leidenschaft erfordert: Obsession, Begeisterung, Konzentration, Menschen, Wahrheit, Lautstärke.

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Smartphone

Nein, «handy», also handlich, war er nicht: «Simon» wog uber ein halbes Kilo und mass 20 Zentimeter in der Lange. IBM stellte ihn 1993 in den USA vor. Obwohl das Wort erst 1997 gepragt wurde, gilt «Simon» heute als erstes Smartphone der Welt.
Es hatte einen beruhrungsempfindlichen Bildschirm und man konnte mit ihm Termine verwalten sowie Fax- und Mailnachrichten verschicken. Das Gerat kostete 1099 Dollar. Bloss 50 000 Stuck wurden verkauft. Nach nur sechs Monaten verschwand «Simon» vom Markt. Die Welt war noch nicht bereit fur ein Handy, bei dem das Telefonieren nur eine Nebensache ist. Heute werden weltweit jedes Jahr uber eine Milliarde Smartphones verkauft.
CREDIT SUISSE Bulletin
Seit 1895. Das alteste Bankmagazin der Welt. N° 1 / 2016

Wo steht die Schweiz?
Lukas Rühli
Ein wirtschaftspolitischer Lagebericht in 24 Grafiken

Wo steht die Schweiz?

Innovationsweltmeister

Die Schweiz gilt im internationalen Vergleich als Innovationsweltmeisterin. Die Kriterien dieser Rankings entsprechen jedoch nicht der wirtschaftlichen Realität, wonach allein effektive Produkte und Dienstleistungen an den Märkten darüber Auskunft geben, was als innovativ empfunden und deshalb genutzt wird. Bei der Innovationsförderung spielt die Kooperation von Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung, geführter Forschung und Entwicklung, Agenturen und Stiftungen die Hauptrolle. Die Umwandlung der KTI zu Innosuisse kann dieser Rolle neuen Schub und zusätzliche Wirkung verleihen. Die Errichtung eines Nationalen Innovationsparks soll zur Stärkung der Innovationskraft der Schweiz beitragen.

Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit

Die im Mai 2009 gegründete «Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit» fördert den nachhaltigen und innovativen Umgang mit den ICT und setzt sich für den öffentlichen Zugang zu Wissensgütern ein. Im Informationszeitalter eröffnet die fortschreitende Digitalisierung grosse Potenziale, die zur Herstellung und Verbreitung von Wissensgütern erschlossen werden und so dem Nutzen der gesamten Volkswirtschaft dienen können. Der Gruppe gehören derzeit 47 Parlamentarier/innen an. Sie setzt sich für folgende Belange ein: Open Source Software, Offene Standards, Open Government Data, Freier Wissenszugriff, Freie Inhalte.

Schlechte Noten für den Reformwillen der Schweiz
(D A CHReformbarometer Ausgabe 2015, http://www.avenir-suisse.ch/45169/dach-reformbarometer-2015/)

Punkto Liberalisierungen war die Legislaturperiode 2011-2015 enttäuschend. Auch 2014 entwickelte sich D A CHReformbarometer in der Schweiz rückläufig.

2014 hat der wirtschaftspolitische Reformeifer in der Schweiz weiter nachgelassen. Das zeigt die neueste Ausgabe des «D A CHReformbarometers», das von Avenir Suisse, dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln und der Wirtschaftskammer Österreich zusammengestellt wird, und die Reformbemühungen der drei beteiligten Länder in fünf wirtschaftspolitischen Bereichen vergleicht. Grundlage der Analyse der Reformintensität bilden jene Politikvorschläge auf Bundesebene, von denen man annehmen darf, dass sie auch gesetzeswirksam werden. Ausgangspunkt ist der September 2002, mit einem Indexstand von 100 Punkten. Die bisherige Entwicklung der Indizes bringt die Reformdynamik zum Ausdruck. Ende 2014 wies das D A CHReformbarometer für die Schweiz 115,6 Punkte aus. Mit minus 0,6 Punkten nahm der Index im Jahresvergleich zum zweiten Mal in Folge ab. Auch in Deutschland (minus 0,8 Punkte auf 111,2) und in Österreich (minus 0,1 Punkte auf 114,7) war der Index rückläufig.

In der Schweiz ist die Bilanz der Legislaturperiode 2011-2015 punkto Liberalisierungen durchzogen, besonders im Vergleich zu den zwei vorangehenden Perioden, die von einer stärkeren Reformdynamik geprägt waren. Die Beurteilung von Avenir Suisse der zwei wichtigsten Vorhaben – der überfälligen Anpassung der Altersvorsorge und der Reform der Unternehmenssteuern (USTR III) – fällt unterschiedlich aus. Negativ im Falle des ersteren, das die zentrale Frage des Rentenalters kaum anspricht; verhalten positiv bei letzterem, auch wenn es den (wohl unvermeidbaren) Abschied von einem aus Schweizer Sicht optimalen System markiert. Es wird sich zeigen, ob die neuen Wahlen ein Parlament hervorbringen werden, das Liberalisierungen wieder etwas offener gegenübersteht. Angesichts der Frankenstärke wäre dies dringend vonnöten.

Am stärksten zum Rückgang des Gesamtindexes beigetragen hat der Politikbereich Sozialpolitik. Er nahm in der Schweiz 2014 um 2,3 Punkte auf 98,4 Punkte ab, was allein auf die negative Bewertung des Rentenreformpakets «Altersvorsorge 2020» zurückzuführen ist. Zwar würde die Reform die Finanzierungslücke der AHV beinahe halbieren, eine Rentenreform ohne Erhöhung des Rentenalters ist jedoch unnötig teuer und letztlich nicht nachhaltig.

Der Teilindikator Steuer- und Finanzpolitik erfuhr 2014 eine Verbesserung. Er nahm um 0,8 Punkte auf einen Stand von 133,0 Punkten zu. Dazu beigetragen hat vor allem die USTR III, die die gegenwärtig an der Steuerfront herrschende Unsicherheit entscheidend reduzieren soll. Obschon sie den Attraktivitätsverlust für den Wirtschaftsstandort Schweiz zu minimieren versucht, wird sie ihn nicht gänzlich verhindern können, denn das heutige Regime ist für die Schweizer Volkswirtschaft optimal.

Im Jahr 2014 standen – wie bereits im Vorjahr – die Bereiche Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik nicht zuoberst auf der Agenda des Parlaments. Ein grösserer Ausrutscher des Teilindexes wurde mit der deutlichen Ablehnung der Volksinitiative «Für den Schutz fairer Löhne» verhindert. Der Teilindikator schloss unverändert mit 116,5 Punkten.

Der Bereich Wettbewerbs- und Innovationspolitik, der auch die Infrastrukturpolitik umfasst, verzeichnete im Berichtsjahr 2014 am meisten Ereignisse. Acht Massnahmen wurden für das Reformbarometer bewertet. Insgesamt fällt die Beurteilung klar negativ aus: Der Index fiel um 1,5 Punkte auf 112,9 Punkte. Am schlechtesten schneidet die Revision des Umweltschutzgesetzes (USG) ab, die als Gegenvorschlag zur Initiative «Grüne Wirtschaft» vom Bundesrat überwiesen wurde. Obschon auch hier vom Ständerat Änderungen zugunsten der Unternehmen vorgenommen wurden, birgt die Revision des USG Potenzial für neue Handelshemmnisse und Wettbewerbsverzerrungen und hat Regulierungskosten für die Unternehmen zur Folge.

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Why Big Companies Can’t Invent

A leading venture capitalist says corporations are too slow and timid to capitalize on their own inventions.

 

Virtualität: Thesen und Realität

Quelle: Winning Complex Business, Gisi Roger Eric

Die Globalisierung
Ort und Zeit spielen in der Cyberspace Time keine Rolle mehr. Die Welt wird zum globalen Dorf. Unternehmen agieren vor Ort und sind durch die Kommunikationstechnologie global präsent.

Das Wissen
Aktuelles Wissen wird zur entscheidenden Ressource Ihres Unternehmens. Daraus entstehen
Kernkompetenzen.

Das Management
Die Führung wird sich am stärksten verändern. Die bisherigen Führungsaufgaben werden weitgehend von Arbeitskräften und Projektteams übernommen. Informationssysteme bereiten die
Führungsinformation vor.

Der Wissensarbeiter
Es entsteht eine neue Mitarbeiterkategorie, die am ehesten mit den bisherigen Spezialisten
vergleichbar ist. Wissensarbeiter bilden sich permanent weiter und sind hoch motiviert, führen sich weitgehend selber und kennen den Wert ihres Unternehmens.

Die Unternehmensgrössen und Unternehmensgrenzen
Es gibt keine Grenzen mehr. Die Grösse des Unternehmens ist nicht mehr relevant.

Die Wirtschaft
Die Wirtschaft orientiert sich an Aufträgen und Projekten, nicht mehr an Kapazitäten. Die erfolgreichen Unternehmen haben ihre Kernkompetenz dort, wo die Wertschöpfung am grössten ist.

Virtualität ist ein in der Natur erprobtes Grundmuster. Heringe ziehen in grossen Schwärmen durch das Meer, um vor ihren Feinden als grosser Fisch zu erscheinen.

Virtualität – Chance für alle Unternehmensformen

Mehr Kompetenz für den Kunden
Verschiedenste Kompetenzcenter eines Unternehmens arbeiten rund um den Globus zusammen. Dadurch wird weltweit ein ungeheures Wissen «angezapft» und als echter Wettbewerbsvorteil genutzt. Im Cyberspace kann unabhängig von Ort und Zeit asynchrone Kommunikation stattfinden. Videokonferenzen, Filme und die elektronischen Medien flimmern per Knopfdruck über den Bildschirm.

Vorsprung durch Virtualisierung
E-Shopping, e-banking, e-learning oder ein virtuelles Unternehmen sind etablierte Geschäftsprozesse. Der Cyberspace hat die reale Welt definitiv erweitert und ein neues Verständnis von Raum und Zeit eröffnet. Für die Betriebswirtschaftslehre steht die Optimierung der Wertschöpfung im Mittelpunkt.

Die Praxis bestimmt das Tempo – Virtualität auf dem Vormarsch
Wer glaubt, dass virtuelle Unternehmen das Ergebnis theoretischer Hirngespinste darstellen, der irrt gewaltig. Beobachtet man die Umstrukturierungs-Entwicklungen der europäischen Industrie, so zeigt sich für die nächste Dekade ein kontrastierendes Bild. Die Grossen akquirieren, der Mittelstand kooperiert. Virtuelle Unternehmensnetze bilden die Basis effizienter Wertschöpfung.

Erfolgskriterien virtueller Partnerschaft
Betrachtet man die Erfolgskriterien dieser Unternehmen, lassen sich entscheidende konstituierende Merkmale feststellen.

  • Zeit- und Standortunabhängigkeit der arbeitsteiligen Aufgabenbewältigung: Das Poolen der Ressourcen erfolgt standortungebunden, ohne Berücksichtigung regionaler Grenzen. Die Zusammenarbeit ist temporär ausgerichtet, beziehungsweise basiert auf einer erwarteten Endlichkeit.
  • Offenheit und Flexibilität: Im Vergleich zu klassischen Formen unternehmensübergreifender Zusammenarbeit ist die Partnerschaft in virtuellen Unternehmen wesentlich weniger formal und eröffnet somit die Chance auf flexible und auftragsorientierte Leistungserstellung.
  • Problembezogene, dynamische Kompetenzbündelung und -vernetzung: Jeder beteiligte Netzwerkpartner bringt seine marktfähigen Kernkompetenzen in das virtuelle Unternehmen ein.
    Neudefinition von Marktregeln: Durch zunehmende Virtualisierung zerfallen traditionelle Branchengrenzen und ganze Handelsstufen fallen weg. Aber es werden auch die Rollen einzelner Marktteilnehmer neu definiert und innovative Produkt- und Dienstleistungspakete entstehen.
  • Win-Win- Orientierung: Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner und erhält dank optimaler Wertschöpfung einen maximalen Kundennutzen sowohl in qualitativer als kostenorientierter Hinsicht. Die Netzwerkpartner können ihre Kernkompetenzen einbringen und an einer Vielfalt von Aufträgen partizipieren, welche sie selbst nicht hätten abwickeln können.
  • Konsequente Nutzung globaler Datennetze: Für das Funktionieren firmenübergreifender temporärer Netzwerkverbünde stellen effiziente elektronische Kommunikationskanäle den Lebensnerv dar. Flexibler unternehmensinterner Wissenstransfer ist ohne Internet kaum mehr denkbar.

Das Kontinuum der Virtualität
In immer mehr Bereichen gelingt dank virtueller Unternehmensstruktur eine deutliche Effizienzsteigerung. Recherchen ergaben dabei ein differenziertes Bild bezüglich der Einsatzmöglichkeiten virtueller Wertschöpfung:

  • Der Virtual Marketplace zeichnet sich durch über das Medium Internet angebotene Kommunikations- und Informationsleistungen mit kommerzieller Nutzung aus. Weltweite Angebots- und Nachfragebeziehungen werden möglich.
  • Virtual Reality ist die Simulation realer Entwicklungs- und Produktionsabläufe im Cyberspace. Haupteinsatzgebiete sind das virtuelle Prototyping sowie die virtuelle Arbeits- und Produktionsplanung.
  • Intraorganisationale Netzwerke umfassen sowohl das weite Feld der Heim- und Telearbeit als auch die Wissensnetze mit Hilfe von Wissensdatenbanken. Gemeinsames Merkmal ist die Vernetzung einzelner Mitarbeiter durch modernste Informations- und Kommunikationstechnologie.

Systematik der Leistungserstellung
Ausgangspunkt ist ein marktbedingter Kundenauftrag, zu dessen Erfüllung sich aus dafür geeigneten Wertschöpfungspartnern das virtuelle Netzwerk bildet. Alle beteiligten Partner stellen, basierend auf ihren Kernkompetenzen, geeignete Ressourcen zur Verfügung. Information und Kommunikation werden mit einer EDV-technischen Vernetzung optimiert; somit kann der Kundenauftrag schneller, besser, billiger und flexibler erfüllt werden. Für weitere Aufträge konstituieren sich aus dem vorhandenen Unternehmenspool andere virtuelle Netzwerkkonfigurationen.

Im Informationszeitalter kann es sich ein Unternehmen nicht mehr leisten eine ganz normale Firma zu sein! Die Handlungsspielräume, sich gegen Virtualisierung zu entscheiden, werden immer enger.

Additional information

  • www.abb.com
  • www.alinghi.com
  • www.entwicklungschweiz.ch
  • www.gartner.com
  • www.hernstein.at
  • www.ibm.com
  • www.swissreg.ch
  • www.tompeters.com
  • www.infosociety.ch
  • www.innovation-monitor.ch
  • www.isb.admin.ch
  • www.management-convergence.ch
  • www.mitsm.de
  • www.mom.ch
  • www.umgang-mit-wandel.com
  • www.zefix.ch
  • www.startup.ch
  • www.mwonline.de
  • www.mzsg.ch
  • www.nic.ch
  • www.sauber.ch
  • www.siemens.com
  • www.switzerland-innovation.com
  • www.start-up.ch
  • www.digitaleconomyaward.ch
  • Chapter powered by
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